[Saturday Sentence] Das Labyrinth der Wörter

Saturday Sentence 3: Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter //

Der Saturday Sentence stammt dieses Mal aus dem Roman Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Marie Sabine Roger - Das Labyrinth der Wörter
Darum geht es bei Marie-Sabine Roger

In Das Labyrinth der Wörter erzählt die französische Autorin Marie-Sabine Roger die Geschichte einer zarten Freundschaft zwischen dem ungebildeten 45-jährigen Germain und der kultivierten 86-jährigen Margueritte. Die beiden treffen im Park aufeinander und unterhalten sich. Margueritte liest Germain aus Die Pest von Albert Camus vor. Germain verändert sich unter Marguerittes Einfluss: Plötzlich denkt er nach, entdeckt die Lust am Lesen, hinterfragt das Leben und findet dafür ganz neue Worte. Der 10. Satz auf Seite 158 lautet:

Ich habe mir gesagt, dass das wirklich eine gottverdammte Scheißkrankheit ist … Der Herr möge mir verzeihen, aber Ihm haben wir das ja zu verdanken.

Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence

[Saturday Sentence] América

Saturday Sentence 2: T. C. Boyle – América //

Der Saturday Sentence stammt dieses Mal aus dem Roman América von T. C. Boyle. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Darum geht es bei T. C. Boyle

Der illegal in Los Angeles lebende Einwanderer Cándido rennt Delaney Mossbacher vor seine „wachsgepflegte“ Karre und haut ihm den Blinker raus. Weit mehr Schaden erleidet der Mexikaner. Delaney drückt ihm 20 Dollar Entschädigung in die blutverschmierte Hand. Boyle lässt zwei Welten aufeinanderprallen. Er erzählt abwechselnd aus der Sicht Cándidos, der mit seiner Frau ohne feste Perspektive und Dach über dem Kopf in einem Canyon haust, und der liberalen angloamerikanischen Familie Mossbacher in ihrem perfekten Zuhause mit Kind und den Hunden Osbert und Sacheverell. América, das ist der Name von Cándidos Frau und steht gleichsam für Amerika, die USA. Boyle hält der Gesellschaft einen bitterkomischen Spiegel vor. Der 10. Satz auf Seite 158 lautet:

Aber es war keine Schlange, und sie musste über sich lachen, als die erste von ein paar Wachteln mit wackelndem schieferfarbenem Kopf durch das rote Laub über den Pfad raschelte.

T. C. Boyle – América

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence

Fixe Ideen

Buchstreusel 2: Guy de Maupassant //

Fixe Ideen bleiben haften und fressen weiter, wie unheilbare Krankheiten. Wenn sie einmal in eine Seele Eingang gefunden haben, zerstören sie sie, lassen ihr keine Freiheit mehr, an irgendetwas zu denken, sich für irgendetwas zu interessieren, an irgendetwas Geschmack zu finden.

Aus Stark wie der Tod von Guy de Maupassant

[Saturday Sentence] Die 500 Millionen der Begum

Saturday Sentence 1: Jules Verne – Die 500 Millionen der Begum //

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf die Mitmachaktion Saturday Sentence von Lesefee aufmerksam geworden. Die Aufgabe lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Buch Jules Verne - Die 500 Millionen der Begum
Darum geht es bei Jules Verne

Eine indische Prinzessin, eine sogenannte Begum, hinterlässt die enorme Summe von 500 Millionen. Das Erbe fällt zwei Professoren zu. Beide errichten jeweils eine neue Stadt. Der französische Arzt Sarrasin baut mit France-Ville eine moderne Stadt, in der die Lebensqualität der Bürger im Vordergrund steht. Der aus Jena stammende Universitätsprofessor Schultze konstruiert in der Nähe eine Stahlstadt und produziert Kriegsgeräte und Munition. Die Arbeiter werden streng beaufsichtigt und bei Regelverstößen bestraft.

Schultze plant mit einer von ihm entwickelten Superwaffe einen Angriff auf die Stadt seines Konkurrenten Sarrasin. Die Geschichte spielt 1871 und fällt in die Zeit des Deutsch-Französischen Kriegs. Professor Schultze ist Sarrasin von Beginn an feindlich gesinnt. Dem jungen Elsässer Marcel gelingt es, sich als Arbeiter in Schultzes Stahlstadt einzuschleusen. Schultze hört bald von Marcels technischem Talent und lässt ihn in seinem vom Rest der Stahlstadt abgeschotteten Privatdomizil arbeiten. Wird Schultze Marcel als Spion erkennen, und wird sein Anschlag auf France-Ville gelingen? Der 10. Satz auf Seite 158 lautet:

Eine gewisse Schwere der Glieder, verbunden mit dem Gefühl von Übelkeit, bewies ihm, dass er hier ein natürliches Laboratorium für Belladonna, d. h. eines der wirksamsten Narkotika, aufgefunden habe.

Jules Verne – Die 500 millionen der BEgum

Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
Blogaktion Saturday Sentence