Saturday Sentence: Der Schläfer

Der Saturday Sentence stammt heute aus dem Roman Wenn der Schläfer erwacht von H. G. Wells. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Der Schläfer von H. G. Wells
Darum geht es bei H. G. Wells

Der junge Engländer Graham fällt gegen Ende des Viktorianischen Zeitalters in einen dornröschenähnlichen Schlaf. Er erwacht 203 Jahre später im 22. Jahrhundert. Die Welt ist nicht mehr die, die er kannte. Aus dem Fenster erblickt er gigantische Gebäude und Straßen, die sich etagenweise bewegen. Graham wird mit „Sire“ angesprochen. Es wird angedeutet, dass er durch Erbschaft und Vermehrung des Kapitals im Laufe der Jahre überaus vermögend ist. Graham nimmt eine besondere Stellung ein. Ein Schneider präsentiert ihm Gewänder auf einem Gerät in Größe einer Taschenuhr. Auf dem „Ziffernblatt“ erscheinen bewegte Bilder, und es scheint, Wells nimmt in seinem Roman aus dem Jahr 1899 eine Smartwatch voraus. Die Gesellschaft hat sich ebenfalls stark verändert. Grahams Fragen werden ausweichend beantwortet. Man sagt ihm, dass gerade soziale Unruhen herrschen. Graham bemerkt, dass sein Aufwachen in der Bevölkerung Aufsehen erregt. Die Menschen versammeln sich und wollen ihn sehen. Graham wird fortgebracht, angeblich zu seinem Schutz, doch er fühlt sich bald als Gefangener.

Ich wandle die Aktion etwas ab und wähle den markantesten Satz auf Seite 158:

Die Psychologen führten als Demonstrationsobjekte für ihre Erfolge in der Mnemotechnik gerne eine Gruppe blaßgesichtiger Kinder in blauer Einheitskleidung vor.

H. G. Wells – Der Schläfer

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence