Saturday Sentence: Lord Byron

Der Saturday Sentence stammt heute aus Engel und Teufel in einer Gestalt – Heldenhafte Einsamkeiten. Das Buch versammelt Texte des Dichters Lord Byron. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Lord Byron - Engel und Teufel
Darum geht es bei Lord Byron

Lord Byron kam als George Gordon Noel Byron am 22. Januar 1788 in London zur Welt und gehört zu den bedeutendsten Dichtern der englischen Romantik. Er litt unter einem Klumpfuß, doch nicht allein dieser Umstand machte ihn zu einer auffälligen Persönlichkeit. Byron führte ein unstetes Leben, halb auf der Flucht, weil er nicht in seine Zeit passte. Die Gesellschaft achtete ihn nicht, denn Byron unterhielt hetero- wie homosexuelle Beziehungen, darunter eine Liebschaft zu seiner Halbschwester.

Der Klappentext des Buches sagt über den Dichter: „Lord Byron war ein Exzentriker, ein Abenteurer, er brach jedes Tabu. Er wurde ein Star.“ Byrons überbordende Gefühle durchdringen sein schriftstellerisches Schaffen: „Seine Werke sind so erotisch wie exotisch, so originell wie revolutionär, sie transportieren, was als Byronscher Weltschmerz berühmt geworden ist“, heißt es zum Buch. Byron engagierte sich für die griechische Unabhängigkeit und starb 1824 in Mesolongi in Westgriechenland. Die abgebildete Ausgabe enthält Gedichte, Erzählungen, Auszüge aus Briefen und Tagebucheinträgen. Der 10. Satz auf Seite 158 lautet:

Aber, vorwärts! – die Zeit zum Handeln ist gekommen, und was bedeutet die eigene Person, wenn ein einziger Funke dessen, was der Vergangenheit würdig wäre, unauslöschlich der Zukunft vermacht werden kann.

Tagebucheintrag Lord Byrons vom 9. Januar 1821

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence

Berlingish

Als er den Film „Großstadtschmetterling“ mit der Amerikanerin Anna May Wong drehte, verständigte er sich mit ihr in einer abenteuerlichen Sprache: „Anna, look uff mir! Ick bin dein father! Und denn setzte dir down – und immer feste eat!“

Aus Grethe Weiser – Herz mit Schnauze von Hans Borgelt

Saturday Sentence: Der Schläfer

Der Saturday Sentence stammt heute aus dem Roman Wenn der Schläfer erwacht von H. G. Wells. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Der Schläfer von H. G. Wells
Darum geht es bei H. G. Wells

Der junge Engländer Graham fällt gegen Ende des Viktorianischen Zeitalters in einen dornröschenähnlichen Schlaf. Er erwacht 203 Jahre später im 22. Jahrhundert. Die Welt ist nicht mehr die, die er kannte. Aus dem Fenster erblickt er gigantische Gebäude und Straßen, die sich etagenweise bewegen. Graham wird mit „Sire“ angesprochen. Es wird angedeutet, dass er durch Erbschaft und Vermehrung des Kapitals im Laufe der Jahre überaus vermögend ist. Graham nimmt eine besondere Stellung ein. Ein Schneider präsentiert ihm Gewänder auf einem Gerät in Größe einer Taschenuhr. Auf dem „Ziffernblatt“ erscheinen bewegte Bilder, und es scheint, Wells nimmt in seinem Roman aus dem Jahr 1899 eine Smartwatch voraus. Die Gesellschaft hat sich ebenfalls stark verändert. Grahams Fragen werden ausweichend beantwortet. Man sagt ihm, dass gerade soziale Unruhen herrschen. Graham bemerkt, dass sein Aufwachen in der Bevölkerung Aufsehen erregt. Die Menschen versammeln sich und wollen ihn sehen. Graham wird fortgebracht, angeblich zu seinem Schutz, doch er fühlt sich bald als Gefangener.

Ich wandle die Aktion etwas ab und wähle den markantesten Satz auf Seite 158:

Die Psychologen führten als Demonstrationsobjekte für ihre Erfolge in der Mnemotechnik gerne eine Gruppe blaßgesichtiger Kinder in blauer Einheitskleidung vor.

H. G. Wells – Der Schläfer

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence

Saturday Sentence: Agathe

Der Saturday Sentence stammt dieses Mal aus dem Roman Agathe von Anne Cathrine Bomann. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Anne Catherine Bomann - Agathe
Darum geht es bei Anne Cathrine Bomann

Die dänische Psychologin Bomann schreibt über einen älteren Psychotherapeuten, der seinen Ruhestand herbeisehnt und ausrechnet, wieviele Patientengespräche er bis dahin noch führen muss. Je weniger, desto besser, denn der in einem Pariser Vorort praktizierende Arzt ist wenig motiviert und aufmerksam bei der Sache. Da passt es ihm gar nicht, in seinem letzten halben Arbeitsjahr noch eine neue Patientin anzunehmen. Die blasse, aus Deutschland stammende Agathe besteht dringend auf einen Termin bei ihm. Und ab hier muss ich erst weiterlesen. Die Buchbeschreibung sagt: „Und die Gespräche mit Agathe verändern alles für ihn. Ist es jemals zu spät, um Nähe zuzulassen?“ Da das Büchlein nur 155 Seiten hat, musste ich etwas schummeln und habe Seite 58 gewählt. Der 10. Satz lautet:

Sicher hatten die wartenden Patienten in der Zugluft gesessen, und erneut sehnte ich meine Sekretärin herbei.

Anne Cathrine Bomann – Agathe

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden, den die Lesefee ins Leben gerufen hat. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
Blogaktion Saturday Sentence