Die 5 BESTEN am Donnerstag: In den Bergen

Der Berg ruft! Mit den 5 BESTEN am Donnerstag erklimmen wir heute den Gipfel. Gastgeberin Gina fragt nach den 5 besten Filmen, die in den Bergen spielen.

Hier ist meine Liste

Der Ästhet: In Willy Bogners Feuer und Eis (1986) ist weniger die Handlung als die spektakulär gefilmten Ski- und Snowboardszenen in Erinnerung geblieben. Der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger ist als Erzähler zu hören.

Beklemmend: Das Dokudrama Sturz ins Leere (2003) erzählt die wahre Geschichte des Bergsteigers Joe Simpson, der 1985 in den Anden in eine tiefe Gletscherspalte stürzt und sich verloren glaubt. Allein, ohne Wasser und Nahrung und mit gebrochenem Bein kämpft er ums Überleben und trifft eine dramatische Entscheidung.

Schock-Opener: Auch wenn Sylvester Stallone nur an Pappfelsen herumgehangen haben soll statt in den echten Rocky Mountains, bleibt Cliffhanger (1993) eine spannende Aktionkanone mit Styroporschneegestöber, Herumgeballere, Stallone als Einzelkämpfer und Held sowie John Lithgow als mieser fieser Fiesling.

Reales Drama: Der Film Nanga Parbat (2010) erzählt die Geschichte der Bergsteiger-Brüder Reinhold und Günther Messner, die 1970 den Nanga Parbat im Himalaya besteigen. Der 8000er wird Günther Messner zum Verhängnis: er stirbt. Der Film gibt die Ereignisse aus Sicht seines Bruders Reinhold wieder.

Geheimtipp: In Mörderischer Vorsprung (1988) entflieht ein psychopathischer Räuber und Killer nahe der kanadischen Grenze in die Berge und schließt sich einer Gruppe Wanderer unter Leitung der Bergführerin Sarah (Kirstie Alley) an. Der FBI-Mann Stantin (Sidney Poitier) benötigt die Hilfe des raubeinigen Naturburschen Knox (Tom Berenger), der ihn durch die tückische Bergwelt lotsen soll: Schwarz trifft Weiß, Anzug auf Holzfällerhemd, gepflegte Sprache auf Schnoddrigkeit, da sind Konflikte in der schönen Landschaft vorprogrammiert. Äußerst spannend mit einigen sehr lustigen Szenen und mit Toleranzbotschaft.

2 Gedanken zu “Die 5 BESTEN am Donnerstag: In den Bergen

  1. Ich habe Mitte der 1990er Jahre in einer „SPIEGEL“-Ausgabe einen mehrseitigen Artikel über das Drama an der Eiger-Nordwand gelesen. Die Geschichte hat mich so gefesselt und die Bilder waren teilweise grausig, so dass ich um solche Filme lieber einen großen Bogen mache.
    (Aber wenn James Bond herumkraxelt oder ich zufälligerweise über eine Folge von „Die Bergretter“ stolpere, verkrafte ich solche Light-Versionen 😉 )

    Gefällt 1 Person

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