Serienmittwoch: Katastrophenfilme

Beim Serienmittwoch fragt Corly heute: „Mögt ihr Katastrophenfilme?“ Da sage ich: „Ja!“ Besonders gefallen mir die Klassiker des Genres.

Die Airport-Reihe hebt zuerst ab. Der erste Teil Airport aus dem Jahr 1970 und der dritte Teil Airport 77 – Verschollen im Bermuda-Dreieck sind meine Favoriten: Harte Kerle, schöne Frauen, Stars, Schicksale, Drama, Humor – auch unfreiwillig, Klischees, starke Kinobilder und spannende Unterhaltung vor Styropor-Schneegestöber. Bitte anschnallen und das Rauchen einstellen! Ruhig bleiben!

Ein weiterer Flugzeugkatastrophen-Lieblingsfilm von mir ist Starflight One – Irrlug ins Weltall aus dem Jahr 1983. Die Starflight One ist ein Überschallflugzeug, das nach einer Kollision mit Trümmerteilen in den Weltraum abdriftet. Colt Seavers Lee Majors ist der Captain an Bord. Über Starflight One habe ich mich kürzlich hier ausführlicher ausgelassen.

Zu den starbesetzten Klassikern zählt auch Erdbeben von 1974. Ein schweres Beben erschüttert Los Angeles. Wird der Staudamm halten? Weit ab von digitalen Spezialeffekten beeindruckt der Film mit realistisch wirkenden Effekten, die den Fernsehsessel gleich miterzittern lassen.

Noch so ein Ding aus dem Jahr 1974 ist Flammendes Inferno. Hier bricht in San Francisco in einem gerade fertiggestellten Wolkenkratzer ein verheerendes Feuer aus, das die Gäste der Einweihungsfeier im 135. Stockwerk einschließt. Neuere Vertreter der Feuerkatastrophen in Hochhäusern sind der südkoreanische Film The Tower (2012) und Skyscraper (2018), in dem Dwayne Johnson als Sicherheitsexperte in einem futuristischen Superhochhaus in Hongkong seine Familie vor der Feuersbrunst retten und nebenher noch ein paar Terroristen plattmachen muss. Einige – unfreiwillige – Lacher hat das Aktionspektakel allerdings inklusive.

Nicht fehlen darf Die Höllenfahrt der Poseidon (1972): Eine Monsterwelle lässt den Luxusdampfer Poseidon kopfüber kentern. Gene Hackman führt eine kleine Gruppe an, die einen Ausweg aus dem Schiff sucht. Was früher unten war, ist jetzt oben. Finde den Weg. Ich bin ab der Sache mit dem Tauchen draußen!

Einen Tunnelblick bekommt man in Daylight (1996) und dem russischen Film Metro – im Netz des Todes (2013). In Daylight gibt Sylvester Stallone den Retter in einem Straßentunnel unter dem New Yorker Hudson River. Nach einem Verkehrsunfall während der Rush Hour kommt es zu einer Explosion, in deren Folge Wasser in den Tunnel läuft. Und dieses Wasser steht den Überlebenden sprichwörtlich bis zum Hals. In Metro bricht ebenfalls Wasser in eine Moskauer U-Bahnstation ein, die sich unter dem Fluss Moskwa befindet, und lässt eine U-Bahn entgleisen.

Eine wahre Katastrophe inszeniert der Film Pompeii aus dem Jahr 2014: 79 n. Chr. bricht der Vesuv aus und begräbt Pompeji unter einer Ascheschicht. Moderne Spezialeffekte lassen die Katastrophe bombastisch und (über)dramatisch lebendig werden. Der Gladiator Milo versucht mit seiner Liebsten Cassia – Tochter des Stadtoberhaupts – zu fliehen. Nicht nur die pyroklastische Welle des Vulkans verfolgt sie, sondern auch Senator Corvus. Der brodelt wie der Vulkan, weil Cassia ihn nicht heiraten will. Sehr eruptiv das Ganze!

11 Gedanken zu “Serienmittwoch: Katastrophenfilme

  1. Tolle Auswahl. Wir haben diesmal sogar paar gemeinsam.
    Bei den älteren mag ich so gerne diese starken Charakterdarsteller. Da können sich heute die Schauspieler manchmal eine Scheibe abschneiden

    Gefällt 1 Person

  2. Katastrophenfilme schaue ich mir schon lange nicht mehr an, wahrscheinlich weil die meisten „neueren“ auch in meinen Augen irgendwie zu übertrieben vorkommen und ich ertrage es schwer, mindestens eine Stunde lang Zerstörung pur zu sehen.
    Aber „Erdbeben“ müsste ich mir einmal in voller Länge ansehen, ich habe ihn vor ca. 30 Jahren ausschnittsweise im Fernsehen gesehen.

    Gefällt 1 Person

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