Die 5 BESTEN am Donnerstag: Western

Peng! Peng! Peng! Die fünf besten Westernfilme sind heute gefragt von Gina bei ihrer Blogaktion Die 5 Besten am Donnerstag.

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Gegen Gewalt: Gregory Peck gerät 1958 in Weites Land zwischen die Fronten rivalisierender Cowboys und weigert sich, den Konflikt um eine Wasserstelle mit Gewalt auszutragen. Am Ende erweist er sich als heldenhaftester Mann von allen.

Gnadenloser Ritt der Gefühle: Tommy Lee Jones lässt 2005 in Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada unbeirrt einem ungesühnt erschossenen mexikanischen Einwanderer Gerechtigkeit erfahren. Er will sein Versprechen einlösen und den Freund in seiner Heimat beerdigen. Er zwingt den Mörder, mit ihm und der Leiche quer durchs Land gen Mexiko zu reiten. Verfolgt von der Polizei erschüttert der Mann den Killer auf dem strapaziösen Ritt körperlich und seelisch so sehr, dass er zu einem jämmerlichen Haufen Elend wird und beginnt, seine Tat zu bereuen.

Widersacher in der Einöde Texas: Elisabeth Tayler steht 1956 in Giganten zwischen dem texanischen Großgrundbesitzer Rock Hudson und Öl-Gigant James Dean. Die Kontrahenten können ihre Konflikte bis zum Schluss nicht beilegen. James Dean ist in diesem 3-Stunden-Epos in seinem dritten und letzten Film zu sehen.

Mann gegen Mann: Liam Neeson jagt 2006 in Seraphim Falls Pierce Brosnan durch die bitterkalte Berglandschaft Nevadas. Drei Jahre nach Ende des amerikanischen Bürgerkriegs sinnt Südstaatler Neeson auf Rache. Der Offizier der Nordstaaten, Brosnan, ist verantwortlich für den Tod der Familie des Südstaatlers. Neeson nimmt gnadenlos die Jagd auf und hetzt Brosnan durch die Wildnis.

Bildgewaltige Inszenierung: Charles Bronson spielt 1968 in Spiel mir das Lied vom Tod die Mundharmonika. Eine im Bau befindliche Eisenbahnlinie und deren über Leichen gehende Erbauer, ein Killer (Henry Fonda) und seine Kumpanen und eine schöne Frau (Claudia Cardinale) sind die Zutaten des Italo-Western-Klassikers mit der berühmten Musik von Ennio Morricone.

30-Days-TV-Series-Challenge: Alle Fragen und fast alle Antworten

Die von Aequitas et Veritas mit Wortman ausgedachte 30-Days-TV-Series-Challenge endet, und ich habe es nicht geschafft, die Fragen täglich zu beantworten. Deshalb gibt es zum Abschluss alle Fragen und fast alle Antworten, was hoffentlich in Ordnung geht.

Bild zur Blogaktion 30-Days-TV-Series-Challenge

1. Was ist deine Lieblingsserie?

Eine meiner Lieblingsserien ist die NDR-Reihe Neues aus Büttenwarder: Das kleine Dorf Büttenwarder liegt irgendwo im hohen Norden auf dem platten Land. Hier lebt der Bauer Kurt Brakelmann (Jan Fedder) auf einem maroden Gehöft umgeben von Ziegen, Hühnern und jeder Menge Brachland. Sein bester „Feindfreund“ ist Landwirt Arthur „Adsche“ Tönnsen. Ausführlicher habe ich die erste Frage der 30-Days-TV-Series-Challenge hier beantwortet.

2. Welche Serie hast du dir zuletzt komplett angeschaut?

Das ist Columbo, weil die Serie praktisch in Dauerschleife im TV läuft.

3. Welche Serie wurde zu früh abgesetzt?

Die schwedische Serie Real Humans – Echte Menschen hat es nur auf 20 Folgen in zwei Staffeln gebracht und ist leider nicht ganz zu Ende erzählt worden.

4. Welche beliebte Serie magst du gar nicht?

Ich habe noch nie Game of Thrones gesehen, The Walking Dead, Grey’s Anatomy oder Sex and the City.

5. Welche Serie würdest du gern vergessen, damit du sie dir noch einmal ansehen kannst, als wäre es das erste Mal?

Die Frage weiß ich nicht zu beantworten.

6. Welche Serie hat dich positiv überrascht?

Die britische Serie Chewing Gum, die ich auf N-flix entdeckt habe und die dort leider nicht mehr verfügbar ist. Das Vorschaubild mit der Hauptdarstellerin Michaela Coel hat mich angesprochen und ich habe es nicht bereut, reingeklickt zu haben: Tracey ist 24 und sexuell unerfahren. Sie lebt mit ihrer Schwester und strenggläubigen Mutter in Ost-London. Coel schrieb auch das Drehbuch. Sie erzählt und spielt Traceys (Lebens)Erfahrungssuche so unverkrampft und witzig. Allein ihre Mimik erzählt Bände. Tracey spricht manchmal direkt in die Kamera, so wird man zu ihrer Verbündeten:

7. Von welcher Serie/Serienidee warst du enttäuscht?

Von der britisch-US-amerikanischen Umsetzung der Serie Real Humans unter dem Titel Humans, weil die anspruchsvolleren Fragen der Beziehung zwischen Mensch und Maschine auf der Strecke geblieben sind.

8. Welche Serie hast du dir in deiner Kindheit oder Jugend gern angesehen?

Das waren zum Beispiel Luzie, der Schrecken der Straße und Captain Future, worüber ich hier etwas geschrieben habe. Auch Patrick Bach als Silas fand ich toll.

9. Welche Serie hat den schönsten/besten Vorspann?

Mir fällt der Vorspann zu Ein Colt für alle Fälle ein. Das von „Colt“ Lee Majors gesungene Lied Unknown Stuntman finde ich eine der besten Erkennungsmelodien einer Serie. Der Song erzählt mit den Bildern des Vorspanns genau, worum es in der Serie geht bzw. wer Stuntman Colt Seavers ist.

10. Welche Serie hat den besten Soundtrack?

Der deutsche Soundtrack von Christian Bruhn für die japanische Trickserie Captain Future ist der Beste. Sehr spacig und futuristisch, hört mal ab Minute 18.45, 26.05 und 48.40 im folgenden Video:

11. Welche Serie hat den besten Cast?

Da bin ich nochmals bei Columbo wegen der vielen Gaststars in der Rolle des Mörders oder Mörderin: Janet Leigh, William Shatner, John Cassavetes, Faye Dunaway, Leonard Nimoy, Johnny Cash und viele andere.

12. Welche Serie wurde zum ersten Mal in dem Jahr ausgestrahlt, in dem du geboren wurdest?

Das war ein Herz und eine Seele von Wolfgang Menge. Das Quartett besteht aus Heinz Schubert (Alfred Tetzlaff), Elisabeth Wiedemann (Else Tetzlaff), Diether Krebs (Michael „Michi“ Graf) und Hildegard Krekel (Rita Tetzlaff). Ekel Alfred ist legendär und wird regelmäßig im Fernsehen wiederholt, sei es Besuch aus der Ostzone oder der Silvesterpunsch: „Das ist Punsch, du dusselige Kuh! Punsch, Punsch, Punsch!“

13. Welche Serienfigur hasst du richtiggehend?

Da fällt mir keine ein.

14. Was ist dein Lieblingspaar in einer Serie (nicht zwingend ein romantisches Paar, kann auch Bromance, Frauenfreundschaft etc. sein)?

Auch nach 20 Jahren sind Nikola (Mariele Millowitsch) und Dr. Robert Schmidt (Walter Sittler) noch immer launig anzusehen. Die beiden streiten sich in Nikola zu schön.

15. Was ist dein Lieblingsgenre? Um welche Art Serien machst du einen Bogen?

Ich mag Dramaserien, aber auch Comedy und Science-Fiction, Grusel und Mystery. Ich gucke keine Politserien und Fantasy.

16. Welche Serie schaust du dir an, wenn es dir nicht gut geht?

Zuletzt habe ich in einem solchen Moment Suburgatory laufen lassen. Die 15-jährige Tessa zieht mit ihrem Vater in die Vorstadt und sieht sich in der Vorstadthölle angekommen. Hinter den perfekten Haus- und Körperfassaden bröckelt es:

17. Was ist deine deutsche Lieblingsserie?

Neues aus Büttenwarder habe ich ja schon erwähnt, auch der Humor in Mord mit Aussicht gefällt mir gut.

18. Was ist deine Lieblings-Miniserie (max. 8 Episoden)?

Ich habe mir Bastian Pastewka als Geldfälscher in Morgen hör ich auf gerne angesehen oder Alias Grace nach Margaret Atwoods gleichnamigen Roman: Das Dienstmädchen Grace wird des Mordes beschuldigt. Ein Psychologe hört sich ihre Geschichte an, um herauszufinden, ob Grace unschuldig ist.

19. Welcher Serientod hat dich am meisten bewegt?

Da muss ich passen.

20. Welche Szene aus einer Serie hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?

Hier muss ich auch aussetzen.

21. Schaust du eine Serie, die auf einem Comic, Buch, Film, Computerspiel o. ä. basiert? Welche?

Die alte Batman-Serie von 1966 mit dem „dynamischen Duo“ Batman und Robin, die mit „Krach, Bumm, Bäng“ skurril und ulkig daher kommt – und dem wahrscheinlich coolsten Batmobil.

22. Welches ist deine männliche bzw. weibliche Lieblingsfigur?

Dazu gehören Peter Falk als Columbo und Megan Follows als Anne auf Green Gables.

23. Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?

Das muss ich unbeantwortet lassen.

24. Wer ist dein Lieblingsbösewicht?

Um’s Verrecken fällt mir keiner ein…

25. Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?

Arthur „Adsche“ Tönnsen in Neues aus Büttenwarder: „Das ist der Gipfel vonne Niedertracht!“

26. Von welchen zwei Serien würdest du gern ein Crossover sehen?

Da bin ich ratlos.

27. Welche Serie (ist) war leider nicht so erfolgreich, wie du es ihr wünschen würdest?

Die Real Humans – Echte Menschen mit 20 Folgen in zwei Staffeln und Dead Like Me – So gut wie tot hatte nur 29 Folgen in zwei Staffeln: Der Toilettensitz aus einer Raumstation fällt vom Himmel und erschlägt die zynische und gleichgültige Georgia. Selbst tot bleib die 18-Jährige wenig lebensbejahend und muss fortan als Seelensammlerin die Seelen von Menschen einsammeln, die kurz vor einem kuriosen Unfalltod stehen. Außerdem arbeitet sie nebenher wenig begeistert in einem Büro:

28. Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?

Grace und Frankie mit Jane Fonda und Lily Tomlin, derzeit fünf Staffeln.

29. Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?

Die RTL-Serie Sankt Maik mit Daniel Donskoy als Trickbetrüger, der als falscher Pfarrer alles daran setzt, die goldene Monstranz der Gemeinde zu stehlen, um seine Schulden bei Gangster Jurek zu begleichen. Dabei macht er seine Aufgabe als Pfarrer gar nicht mal schlecht und hat sogar ein gutes Herz. Er verknallt sich ausgerechnet in die Dorfpolizistin. Witzig ist, wie er sich mit wenigen „Fachbegriffen“ als Gottesmann durchmogelt, denn: „Geben ist seliger denn Nehmen!“

30. Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Ich weiß leider keine…

Saturday Sentence: Odette Toulemonde

Der Saturday Sentence stammt aus Odette Toulemonde und andere Geschichten von Éric-Emmanuel Schmitt (Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran). Der Erzählband erschien 2006. Die Aufgabe der Mitmachaktion lautet: Blättere in Deinem Buch auf Seite 158 und notiere den 10. Satz.

Darum geht es bei Eric-Emmanuel Schmitt

Hauptprotagonisten der acht Geschichten sind Frauen. Erzählt werden ihre Liebesgeschichten, die nicht notwendigerweise von Glück geprägt sind: Eine schwerreiche Frau begegnet nach Jahrzehnten ihrem gealterten Liebhaber, der sie nicht wiedererkennt. Der vermeintlich verkannte Maler hofft noch immer auf seine Entdeckung und Anerkennung als Künstler. Eine Frau ist nicht fähig, die Welt und die Dinge darin von ihrer schönen Seite zu betrachten. Ganz anders ihr Partner, den sie nicht wirklich liebt oder zu lieben scheint und der dennoch zu ihrem unerlässlichen Gegenpol wird. Odile sieht in ihrer Wohnung eine alte Frau umherschleichen, die ihre Sachen durcheinanderbringt und sie bestiehlt. Die Fremde verschwindet auf wundersame Weise und taucht ebenso aus dem Nichts auf. Wie kommt diese Frau in Odiles Wohnung und was führt sie im Schilde?

Frauen in einem Gefangenenlager schreiben heimlich und mit Bedacht besondere Mitteilungen an ihre Lieben draußen. Was sie wohl schreiben? Und dann ist unter den Geschichten jene von Odette Toulemonde, die der promovierte Philosoph Schmitt 2007 mit noch mehr Zauber und Tiefe verfilmte. Er schrieb das Drehbuch zu Odette Toulemonde und führte auch Regie: Odette (Titelbild Buch: Catherine Frot) schwärmt für den Schriftsteller Balthazar Balsan (Im Film: Albert Dupontel). Seine Geschichten sind ihr Lebenselexir und halten sie aufrecht. Odette schreibt ihrem Lieblingsautor einen Brief, den Balthazar in depremierter Stimmung liest und dessen Inhalt ihn so berührt, dass er wenig später vor Odettes Tür steht. Und am Ende von Schmitts Novellen steht jeweils ein Moment des Staunens. Der 10. Satz auf Seite 158 lautet:

Wenn sie glauben, die Männer seien nur angezogen von dem, was sie (Anmerkung: die Frauen) zwischen den Beinen haben, irren sie.

Aus Odette Toulemonde und andere Geschichten von Éric-Emmanuel Schmitt

Im Blog Ich lese von Rina bin ich auf den Saturday Sentence aufmerksam geworden. Die Regeln für den Saturday Sentence lauten:

  • Samstags posten
  • Blättere auf Seite 158 in dem Buch, das Du gerade liest, und notiere den 10. Satz
  • Im E-Book wähle die Position 158 aus
  • Du hast noch kein neues Buch begonnen: Wähle den 10. Satz von der Seite, die Du gerade liest
Blogaktion Saturday Sentence

Foto der Woche: Parkbäume

Der Herbst verabschiedet sich, und die letzten Blätter fallen von den Bäumen. Auf meinem Foto der Woche habe ich noch einmal die Herbstfarben dieser prächtigen Parkbäume eingefangen.

Baumallee im Park

Bei der Blogaktion Foto der Woche wird wöchentlich sonntags oder an einem anderen beliebigen Tag ein besonderes Foto gezeigt und beschrieben. Die Fotoaktion wird von Aequitas et Veritas durchgeführt und so beschrieben:

Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert […] Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat […]

Die vier roten Krebse

Ich habe ein neues Bild in meinem Meeres-Malbuch fertig ausgemalt und nenne es Die vier roten Krebse. Pro Motiv-Viertel habe ich zwischen zwei und drei Stunden gebraucht.

Motiv aus dem Malbuch Lost Ocean von Johanna Basford

Die Gelschreiber funktionieren bei den feinen Konturen ganz gut. Dieses Mal sticht ein pink-rosa heraus. Jetzt kann ein neues Motiv kommen.

Motiv aus dem Malbuch Lost Ocean von Johanna Basford

Das Bild stammt aus dem Malbuch Lost Ocean von Johanna Basford.

Motiv aus dem Malbuch Lost Ocean von Johanna Basford